A Taste of Europe

“A Taste of Europe: Let’s Make Healthy Choices for Food Culture and Consumption”

    

ZIELE

Das übergeordnete Ziel des Projektes: A Taste of Europe: Let’s Make Healthy Choices for Food Culture and Consumption ist, unseren Schüler/innen und Lehrkräften die Bedeutung und Rolle der Ernährung bewusst zu machen. Dabei soll nicht nur unser eigenes, individuelles Essverhalten, sondern ebenso unsere Esskultur vor dem Hintergrund der Vielfältigkeit Europas in den Mittelpunkt gerückt werden.

Konkretes Anliegen in diesem Projekt ist es, auf eine europäische Schülerschaft, deren Mehrheit oftmals eher unreflektiert ihrem eigenen Essverhalten und ihrer eigenen Esskultur gegenübersteht, zu reagieren. 

Mittels der Projektarbeit zu diesem Thema soll erreicht werden, dass die teilnehmenden Schüler/innen ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge erschließen und vor diesem Hintergrund erkennen, dass sie es selbst sind, die Verantwortung tragen und Einfluss auf ihr Essverhalten und die hiermit einhergehenden ökologischen und ökonomischen Wirkungsmechanismen nehmen können. Mittels ihrer bewussten Entscheidung, was, wie, wo, wann und wie viel sie essen, haben sie ebenso Anteil daran, welche Weg Europa einschlagen wird – ein Weg dessen Ziel es ist, ungesunde und umweltbedenkliche Tendenzen abzuwenden. 

 

UMSETZUNG
Dazu konzentrieren sich die Schüler/innen und Lehrer/innen in jedem der fünf  teilnehmenden Länder (Dänemark, Österreich, Niederlande, Tschechien und Deutschland) bzw. der sechs teilnehmenden Schulen in den hierfür vorgesehenen drei Europäischen Wochen und den entsprechenden neun Gegenbesuchen auf einen spezifischen Aspekt von Essen und Ernährung vor dem Hintergrund des Projekttitels – „Lasst uns sinnvolle Entscheidungen treffen“:
  • die auftretenden Umweltprobleme und bestehende wirtschaftliche Marktmechanismen: Essensproduktion, -transport und –verkauf.
  • die körperliche und geistige Gesundheit und die Rolle gesunden Essverhaltens vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen und Phänomene wie Übergewicht und Herz/Kreislauferkrankungen.
  • die Rolle gesunder Ernährung in Bezug auf die große Angebotsbreite: Fast Food, Genmanipuliertes Essen, Ökologisches Essen. 
  • die Notwendigkeit der Aneignung von Sprachkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen im Bereich des Essens vor dem Hintergrund soziokultureller Unterschiede der europäischen Mitgliedsstaaten und vor der Realität eines gemeinsamen europäischen Binnen- und Arbeitsmarktes.

Die jeweiligen Themen werden im Vorfeld vorbereitet; Lehrkräfte und Schüler/innen organisieren die Besuche durch Recherche lokaler Essensgewohnheiten und  Essensproduktion, Interviews mit Experten und Fachkräften in regionalen Unternehmen und Landwirtschaften. Ebenso werden eigenständige Recherchen betrieben und Präsentationen mit entsprechend medialer Unterstützung gehalten.

Die Ergebnisse werden in einem Portfolio dokumentiert, ebenso wie die Reflektion der Schüler/innen bezüglich der bereits erworbenen und noch zu erwerbenden Erfahrungen und Fähigkeiten.

Innerhalb der europäischen Woche vor dem Hintergrund der inhaltlich und methodisch geleisteten Vorarbeit planen und bereiten Schüler/innen und Lehrer/innen aus den jeweiligen Teilnehmerländern Gerichte zu, organisieren Food Markets und erstellen ein gemeinsames europäisches Rezeptbuch, welches neben europäischen Gerichten auch einen Vokabelbereich enthält, der die Schüler/innen im Sinne eines kulinarischen Wörterbuchs in die Lage versetzt, in den teilnehmenden Ländern Nahrungsmittelbestandteile und Speisekarten verstehen zu lernen und in diesem Kontext eine bewusste Entscheidung bezüglich ihres Nahrungsmittelkonsums zu treffen. 

Der Austausch von Erfahrungen, die Kommunikation zwischen allen Beteiligten und die gemeinsame Planung von Aktivitäten sowohl über die eingerichtete Gruppe auf der Internetplattform (Facebook), als auch in Person ermöglichen nicht nur den Ausbau fachlicher, sozialer, sprachlicher, technischer und kultureller Kompetenzen, sondern helfen auch den Schüler/innen, ein Netzwerk europäischer Freundschaften und Verbindungen aufzubauen, das ihnen in der rapide wachsenden europäischen Gemeinschaft und Wirtschaft für ihre weitere soziale und berufliche Entwicklung von Vorteil sein wird. 

Durch die Arbeit in diesem europaweiten Projekt wird Offenheit, kritisches Bewusstsein, kulturelle Integration, Toleranz und gegenseitiges Verstehen gefördert. Damit wird die Basis für eine aufgeklärte und gesunde Lebensweise geschaffen. 

Das Projekt und die geplanten Aktivitäten zeigen den Schüler/innen Mittel und Wege auf, wie sie auf gängige Ernährungsweisen und Esskulturen reagieren, Alternativen finden und eine individuelle und gemeinschaftliche Zukunftsplanung als Bürger/innen eines vereinten Europas entwickeln können.