Betreuen

    Beraten Befähigen Betreuen Begleiten

 Betreuen im Unterricht

Eine überschaubare Klassengröße (ca. 20)  ermöglicht eine intensive Betreuung sowie die individuelle Förderung von Schüler/innen aller Leistungsstärken. Das Lehrer/innen-Team steht den Lernenden durch hohe Präsenz und einen optimierten Betreuungsschlüssel (ca. 1:10) in besonderem Maße zur Verfügung.


Der Unterricht erfolgt an der PTID ganztägig in der Zeit von 08.00 bis 15.30 Uhr mit Unterrichtsgarantie. Eventuelle Stundenausfälle werden in den Klassen 5 bis E durch qualifizierten Vertretungsunterricht vermieden.

Unterrichtsstunden dauern  in der Regel jeweils  55 Minuten und gliedern sich in der Sekundarstufe I in den  Hauptfächern in einen Unterrichts- (45 Minuten) und einen Hausaufgabenanteil (von ca. 10 Minuten).

Die wöchentliche Klassenleiterstunde gibt den Lernenden die Möglichkeit, sich gemeinsam mit ihrer Klassenleitung zu beraten, über persönliche Probleme zu sprechen bzw. auch die Klassensituation gemeinsam zu erörtern und Verbesserungen einzuleiten.

Während der Unterrichtswoche wird für leistungsschwächere Schüler/innen der Sekundarstufe I eine integrierte Hauptfachförderung (HFF) angeboten. Für Schüler/innen, die krankheitsbedingt längerfristig fehlen, wird in Verantwortung der Klassenleitung ein individueller Förderplan erarbeitet. Weiter werden Repetitorien vor den Abiturprüfungen, gegebenenfalls auch vor anderen schriftlichen Leistungen (Klassenarbeiten bzw. Lernkontrollen) angeboten.

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 Betreuen während der Pausen

Zum Aspekt des Betreuens an der PTID gehört auch die Pausenaufsicht und soll als aktive Pause gestaltet sein, mit Bällen, Reifen, Gummitwist etc. Es kann Fußball, Volleyball oder auch Basketball gespielt werden. Bei Bedarf steht auch eine Tischtennisplatte zur Verfügung.

Neben der Aufsicht durch Lehrer/innen steht den Jugendlichen während der Pause der Schulsozialarbeiter zur Seite. Er hat, wie die Lehrer/innen auch, stets ein offenes Ohr und fungiert als Streitschlichter und hilft bei Problemen, die es zu besprechen gilt. 

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 Betreuen außerhalb des Unterrichts

Auf regelmäßig stattfindenden Schülervertretungssitzungen werden eventuell bestehende schulinterne Konflikte erörtert, um einen gemeinsamen Lösungsweg zu finden. Für Sorgen, Nöte oder Ängste stehen den Heranwachsenden die - ebenfalls von ihnen gewählten – Vertrauenslehrer/innen jederzeit zur Verfügung.

Kennenlerntage (ein bis zwei Übernachtungen) zu Beginn des jeweiligen  Schuljahres  tragen dazu bei, dass das bestehende oder eventuell neu zusammengesetzte Klassengefüge zueinander findet. Auf Exkursionen bzw. Klassenfahrten werden fachliche und soziale Kompetenzen auf angenehme Weise miteinander verknüpft. Im Rahmen des Comenius-Projektes findet ein regelmäßiger Austausch mit Schulen der Nachbarländer (z.B. Österreich, Dänemark, Belgien, Tschechische Republik, Frankreich…) statt.

Während des zweiwöchigen Betriebspraktikums (Klassen 9 und E) werden die Schüler/innen von Lehrkräften besucht. Die Schule steht dabei in Kontakt mit den jeweiligen Betrieben. Im Vorfeld findet ein Training sowohl zur Anfertigung von Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf als auch die Simulation eines Bewerbungsgesprächs statt.

Bei halbjährlich stattfindenden Elternsprechtagen oder während der wöchentlich angebotenen Lehrersprechstunde haben die Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, sich mit den Lehrkräften über ihr Kind auszutauschen und  gemeinsame Strategien zur optimalen Förderung zu entwickeln. Auf Elternabenden, die jeweils zu Beginn der Halbjahre stattfinden, werden die aktuelle Klassensituation, geplante Klassenfahrten, Fragen zu Unterrichtsfächern etc. erläutert. Die Erziehungsberechtigten haben die Möglichkeit Probleme anzusprechen und Anregungen zu äußern.

Wöchentlich stattfindende „Koop-Stunden“ (Kooperationsstunden) dienen dazu, dass alle Lehrkräfte einer Jahrgangsstufe ein gemeinsames Konzept für einen fächerübergreifenden Unterricht erarbeiten und weiterentwickeln.

Der Shuttle-Service zwischen Schule und Bahnhof gewährleistet einen sicheren Schulweg und rundet das Betreuungskonzept der PTID ab.

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 Sozialarbeit und lerntherapeutisches Betreuen

Die überschaubare Größe der Schule begünstigt eine familiäre Atmosphäre. Schulleitung, Sozialarbeiter, Lehrer/innen sowie ältere Schüler/innen sorgen für einen persönlichen Rahmen. Die Heranwachsenden können sich entfalten, erfahren Wertschätzung und Unterstützung. Falls Probleme und Konflikte auftreten, werden diese durch Streitschlichter/innen individuell, gerecht und zeitnah geklärt.

Durch den Sozialarbeiter erfolgt Aufklärung bei Fragen allgemeiner Lebensführung, ergänzt durch Sucht- und Gewaltprävention. Hierzu werden auch Drogentests durchgeführt. 

Leistungsstarke Schüler/innen helfen leistungsschwächeren durch Lernpatenschaften, welche  die sozialen und fachlichen Kompetenzen aller Beteiligten fördern. Teilleistungsstörungen, z. B.  Lese-Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie, finden im Unterricht im Rahmen der individuellen Förderplanung besondere Beachtung.

Eine Praxis für Lerntherapie ist in die Schule integriert und wird gerne von Schüler/innen parallel zum oder nach dem Unterricht in Anspruch genommen. Die individuellen Fördermaßnahmen des Fachunterrichts können hier in Einzelberatung oder in Kleingruppen ergänzt werden.

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