"Erasmus +" Projekt in Italien

Mitte November haben Schüler/innen der PTI im Rahmen des Europäischen "Erasmus +" Projekts mit Schüler/innen aus anderen Ländern gemeinsam an einem Projekt in Bari (Italien) gearbeitet.


Erasmus Plus Gioia del Colle 13.11. – 19.11.

Bericht Emily Schäfer, Vivienne de Heij, Justin Hartig, Paul-Yuma Martiny

 

Montag, 14.11.

Der erste Tag begann mit einem Besuch des Unterrichts unserer Austauschschüler. Danach wurden wir in die „Welt der Technik“ eingeführt, da die italienische Austauschschule einen technischen Schwerpunkt besaß. Uns wurden verschiedene Maschinen und Geräte gezeigt, wie beispielsweise die Fräse, mit denen die Schüler eigene Schachfiguren entwarfen und herstellten.

Nach der Führung durch die Schule sind wir in den Computerraum gegangen, um uns auf der e-Twinning-Plattform zu registrieren, welche für die Arbeit mit Erasmus sehr hilfreich ist. Gegen 13:00 Uhr gab es von den italienischen Gastmüttern verschiedene lokale Spezialitäten wie eine „frittata“ zum Mittagessen.

Danach hatten wir dann einen Workshop, bei dem wir etwas über die Programme, welche wir für die Erstellung der Radioclips brauchen, gelernt. Anschließend wurden wir in Gruppen eingeteilt, in welchen wir die folgenden Tage arbeiten sollten.

Um  15:30 Uhr sind wir zum Castello di Federico II gelaufen, mit einer interessanten Führung durch das Schloss und das Museum. Um 17:30 Uhr ging es zu den Gastfamilien nach Hause.

 

Dienstag, 15.11.

Am zweiten Tag besuchten wir wieder den Unterricht unserer Partnerschüler. Um 9:00 Uhr trafen wir uns dann wieder in den Gruppen und besprachen den weiteren Tagesablauf. Gegen Mittag nahm die gesamte Gruppe an einem Tanzworkshop teil, in der wir den traditionellen Tanz „Pizzica“ lernten. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten hat das auch ganz gut geklappt.

 Das Mittagessen wurde wieder von den Müttern zubereitet und in der Schule serviert. Es gab die sogenannte „zampina“, eine Art gerollte Bratwurst im Brötchen. Der Rest des Tages bestand darin, an den Radioclips weiterzuarbeiten.

Gegen Abend stand dann der Fußballklassiker Deutschland – Italien an. Das Freundschaftsspiel  wurde zusammen bei einem der italienischen Schüler zuhause geschaut. Mit dem Endergebnis 0:0 waren schlussendlich auch alle zufrieden!

 

Mittwoch, 16.11.

Heute waren wir unterwegs im südlichen Teil von Italien und haben 3 Städte besucht. Die haben wir uns genau angeschaut und gute Fotos davon gemacht. Alberobello war die erste Stadt auf unserer Liste , sie war sehr beschaulich. Die Häuser (sie heissen Trulli) bestanden dort aus einem hellen Stein, und hatten nicht die “normalen“ Häuserform wie wir sie kennen. Lustige Dächer: sie sind rund und es passen höchstens 2 Zimmer ins Haus hinein (es gibt auch Mini- Häuser mit nur einem Zimmer). Insgesamt war dies eine sehr schöne Stadt. Die zweite Stadt war Polignano a Mare, die direkt am  Mittelmeer liegt. Diese Stadt war im Vergleich zur ersten Stadt groß, die meiste Zeit haben viele damit verbracht, Fotos von sich mit und ohne das Mittelmeer zu machen. Auf einem Platz fanden wir eine Statue von Domenico Modugno (berühmter italienischer Schauspieler und Sänger), diese breitet die Arme aus (like Titanic) , mit der Statue haben alle viele Bilder gemacht - auch mit unseren super Lehrern, Frau Trageser und Herr Arena. Jetzt kommen wir zur dritten Stadt, mit dem Namen Bari. Wir waren in einer Kirche welche für die orthodoxen Kirchen sehr wichtig ist, weil dort der Heilige Nicolai verehrt wird. Danach haben wir Leute aus der Stadt auf Englisch interviewt, was sie denn alles über Bari wissen. Am Ende des Tages haben wir ein schönes italienisches Eis gegessen. Das beste Eis was ich bisher gegessen habe. Unglaublich lecker.-> Müsst ihr auch mal probieren , wenn ihr mal in Italien seid !!!!

 

Donnerstag, 17.11.

Heute haben wir leider nicht so viel gemacht. Wir waren beim Bürgermeister von Gioia del Colle, bei einer Militärbasis der NATO und haben an unseren Präsentationen weitergearbeitet.

Jetzt erstmal näheres zum Bürgermeister: Wir haben ihn im Bürgerhaus von Gioia del Colle persönlich getroffen. Das Büro war groß und schön - in dem Bürgerhaus haben wir mit dem Bürgermeister, (der sehr jung war), über Europa geredet.

Mittags sind wir dann zu einer Militärbasis der NATO gegangen. Wir haben uns eine Präsentation über die taktische Lage von Gioia del Colle und den Einsätzen angehört, danach haben wir uns die Eurofighter Typhoons (Kampfflugzeuge) der Basis angeschaut. Machen ganz schön Lärm die Dinger, denn wir haben einen Start und eine Landung mitbekommen.

Danach sind wir zur Schule zurückgekehrt und haben in rekordverdächtiger Zeit unsere Präsentationen fertig gestellt.